Technikgedöns & Gadgets

USA-Reise – Technik

Dany hat auf ihrem Blog bereits einen langen Artikel über die Kosten, Planung und Vorbereitungen unserer USA-Reise geschrieben. Bei mir geht es heute darum was wir alles an Technik mitschleppen. Der Urlaub besteht zu Teilen aus Städtereisen (New York, San Francisco), aber auch aus einem neun Tage langem Roadtrip. Natürlich würde es mir problemlos gelingen einen ganzen Koffer voller Gadgets mitzuschleppen, aber zum einen ist im Camper nicht unbegrenzt viel Platz und im Flieger müssen ja Gewichtsgrenzen eingehalten werden.

Fotos & Navigation übernehmen die iPhones

Also fangen wir mit dem logischen und eigentlich auch wichtigsten Geräten an: unseren iPhones. Wir haben beide jeweils ein iPhone X und diese werden uns auch als Kamera dienen. Zusätzlich haben wir uns von Joby den GripTightGorillaPod Pro gekauft, um das iPhone mal kurz irgendwo hinhängen oder aufstellen zu können. Außerdem nehmen wir einen Selfie-Stick mit. Sieht affig aus, aber für manche Bilder ist er sehr praktisch. Auf eine Spiegelreflexkamera verzichten wir aus Platz- und Gewichtsgründen und packen für die besonderen Bilder lieber die Fujifilm Instax SQ 6 Softbildkamera ein. Die macht echt tolle Bilder die sich schön an eine Bilderschnur an der Wand aufhängen lassen.

Bloß keine leeren Akkus

Die ganze Fotografiererei verbraucht natürlich einiges an Akku. Außerdem sind wir für die Navigation innerhalb der Städte und auch auf dem Roadtrip auf die Smartphones angewiesen. Um hoffentlich für alles vorbereitet zu sein kommen mit:

SIM Karte für die USA

Bleiben wir bei den Telefonen. Auch im Urlaub können (und wollen) wir nicht komplett auf das Internet verzichten. In den großen Städten wie New York soll die Versorgung mit öffentlichen WLAN-Hotspots wohl sehr gut sein. Außerhalb, und besonders auf dem Roadtrip, sieht die Sache natürlich anders aus. Um auch da mit Google Maps navigieren zu können, nach Campingplätzen, Hotels oder einfach nur Übersetzungen suchen zu können möchten wir auch mobiles Datenvolumen haben.

Es mag sich lohnen mal zu schauen welche Roaming-Tarifoptionen der eigene Mobilfunkanbieter anbietet. Bei uns war dies keine Option. Deshalb ist die sinnvollste Lösung eine lokale Prepaid SIM-Karte (Pay-As-You-Go) zu kaufen. Dies kann man entweder in einem Laden vor Ort oder online tun. Bei meiner Suche bin ich auf zig verschiedene Meinungen gestoßen. Die einen schwören auf einen darauf spezialisierten Onlinehändler, die anderen müssen unbedingt in einen Shop des Netzanbieter und noch andere laufen einfach in den nächsten Walmart, holen sich eine SIM-Karte und aktivieren alles online.

Wir haben uns für eine Most-SIM-Card entschieden die man bei Amazon bestellen kann. Die gibt es für verschiedene Zeiträume, angefangen von 7 bis zu 120 Tagen. Wir haben die für 21 Tage genommen und bekommen unbegrenztes Datenvolumen sowie unbegrenztes Telefonieren und SMS schreiben innerhalb der USA. Das Ganze muss vorher online aktiviert werden und danach sollte eine E-Mail mit den Daten sowie der US-Telefonnummer kommen. Wenn das alles so funktioniert wie es versprochen wurde ist das sicher nicht die günstige, aber auf jeden Fall eine angenehme Lösung mit der man sofort nach der Landung surfen und telefonieren kann.

Für das zweite iPhone werden wir vor Ort eine AT&T Karte mit etwas Telefonie und Datenvolumen kaufen. Damit hätten wir dann beide Netze, falls T-Mobile mal keinen Empfang hat.

Kleiner Tipp: Überprüft vorher unbedingt ob euer Smartphone die entsprechenden Frequenzen auch unterstützt. Eine Übersicht findet ihr hier. Und denkt an die Klammer um das SIM-Karten-Fach zu öffnen.

Unterhaltung

Leider bin ich, im Gegensatz zu Dany, nicht mit der Gabe gesegnet immer und überall schlafen zu können. Deshalb braucht es für die langen Flüge etwas Unterhaltung. Dafür habe ich mir nun nach langer Überlegung ein Surface Pro 4 gekauft. Das gute Stück konnte ich ja vor etwa einem Jahr schon mal testen. Durch das Surface Book 2 konnte ich mich in der letzten Zeit immer mehr mit Windows 10 anfreunden und hatte schon länger mit dem Gedanken gespielt das 12″ MacBook gegen ein Surface Pro 4 zu tauschen. Dazu hatte ich nun die Gelegenheit und bin jetzt das erste Mal seit sechs (?) Jahren komplett ohne MacOS unterwegs. Einige Dinge fehlen mir zwar sehr, aber die Vorteile der Hardware überwiegen einfach mittlerweile. Das gute Stück wird vollgeklatscht mit ganz vielen Folgen Suits, und ein paar kleinen Spielen wie Sim Airport oder Prison Architect und dann sollten die Flüge „wie im Fluge“ vergehen. 

Auf das Surface Pro 4 lassen sich mit der Netflix App Filme und Serien herunterladen und können dann offline angeschaut werden.

Damit wir im Flugzeug die Filme, Serien, Podcasts oder Musik auch anständig hören können, nehmen wir zwei Noise-Cancelling-Kopfhörer mit, einen Bose QC25 und einen Bose QC35 II, den ich mir von meinem Bruder ausgeliehen habe. (Danke! <3 ) Um beide gleichzeitig an einen Laptop anschließen zu können braucht man noch einen Dongle, beispielsweise diesen hier. Außerdem kommen die AirPods (ohne die gehe ich sowieso nicht mehr aus dem Haus) und der JBL Go Bluetooth Lautsprecher mit.

Das war es auch schon. Die wichtigsten Dinge müssten dabei sein, vergessene Kleinigkeiten kann man notfalls vor Ort erwerben. Wir sind echt gespannt und aufgeregt auf die USA, so weit war ich auch noch nie weg. Wer Fotos sehen mag wird auf meinem privaten Instagram Account am meisten zu sehen bekommen. 

Irgendwas mit Zügen, Technikkram und einer Affinität zu Produkten mit einem angebissenem Obststück.

Mehr Informationen? Hier entlang.

1 Kommentar

  1. mein Vater hat sich letztens aus einem Einbeinstativ einen Selfie-Stick gebastelt. Das ist jetzt quasi ein 2-in-1-Stativ. Der bastelt sich immer irgendwas.

    Ich wünsche euch ganz viel Spaß in den USA, grüßt den Trump nicht von mir und kommt heil wieder!

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